Du suchst Maler und Lackierer Jobs und willst wissen, was du 2026 wirklich verdienen kannst, welche Städte die besten Chancen bieten und wie du dich von anderen Bewerbern abhebst? Dann bist du hier genau richtig — dieser Guide bringt dir alles Wichtige auf den Punkt, damit du schnell den passenden Job im Malerhandwerk findest.
- Marktlage: Maler und Lackierer Jobs 2026 im Überblick
- Gehalt und Verdienst als Maler und Lackierer
- Top-Städte für Maler und Lackierer Jobs
- Karriere und Aufstieg im Malerhandwerk
- So bewirbst du dich erfolgreich
- Häufig gestellte Fragen
- Quellen und Stand
- Fazit
Marktlage: Maler und Lackierer Jobs 2026 im Überblick
Der Markt für Maler und Lackierer Jobs ist 2026 so aufnahmefähig wie selten zuvor — qualifizierte Fachkräfte werden deutschlandweit händeringend gesucht. Der Fachkräftemangel im Handwerk trifft das Maler- und Lackiererhandwerk besonders stark: Betriebe in Großstädten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main und München melden offene Stellen, die sie teils monatelang nicht besetzen können.
Maler und Lackierer bezeichnet einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf im Handwerk, der das fachgerechte Beschichten, Gestalten und Schützen von Oberflächen an Gebäuden und Objekten umfasst. Der Beruf gliedert sich in verschiedene Fachrichtungen: Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege sowie Ausbautechnik und Oberflächengestaltung.
Laut Zentralverband des Deutschen Malerhandwerks gibt es in Deutschland rund 44.000 Malerbetriebe, die zusammen über 150.000 Fachkräfte beschäftigen. Die Auftragslage bleibt 2026 stabil — getrieben durch Sanierungen im Bestand, energetische Modernisierungen und den anhaltenden Wohnungsbau in Ballungsräumen. Wer einen Gesellenbrief oder eine abgeschlossene Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk vorweisen kann, hat also exzellente Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Welche Stellen werden besonders gesucht?
Neben klassischen Gesellen-Positionen sind 2026 vor allem Führungspositionen gefragt. Arbeitsgruppenleiter Maler & Lackierer und Abteilungsleiter Maler werden in vielen Betrieben händeringend gesucht — auch weil die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und Nachwuchskräfte fehlen. Auf Meistertreff findest du aktuelle Stellen als Arbeitsgruppenleiter Maler (m/w/d) oder Abteilungsleiter in Städten wie München, Jena, Offenburg und Aalen.
Gehalt und Verdienst als Maler und Lackierer
Als Maler und Lackierer verdienst du 2026 je nach Region, Erfahrung und Position zwischen 2.200 € und 4.500 € brutto im Monat. Der Bau-Mindestlohn bildet dabei die gesetzliche Untergrenze — mehr dazu erfährst du in unserem Artikel zum Bau Mindestlohn Handwerk 2026.
Die folgende Tabelle gibt dir einen realistischen Überblick, was du in verschiedenen Positionen und Regionen erwarten kannst:
| Position | Erfahrung | Gehalt brutto/Monat (Ø) |
|---|---|---|
| Maler und Lackierer Geselle | 0–3 Jahre | 2.200 – 2.800 € |
| Maler und Lackierer Geselle | 3–8 Jahre | 2.700 – 3.300 € |
| Arbeitsgruppenleiter Maler | ab 5 Jahre | 3.000 – 3.800 € |
| Abteilungsleiter Maler | ab 8 Jahre / Meister | 3.500 – 4.500 € |
| Malermeister (selbstständig) | variabel | 4.000 – 6.000 €+ |
Regionale Gehaltsunterschiede
Wer in Städten wie München oder Frankfurt am Main arbeitet, kann mit einem deutlichen Aufschlag rechnen. Maler und Lackierer Jobs München oder Frankfurt zahlen im Schnitt 10–20 % mehr als vergleichbare Stellen in strukturschwächeren Regionen. Auch Hamburg und Berlin liegen überdurchschnittlich. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten dort höher — ein Faktor, den du bei der Jobwahl berücksichtigen solltest.

Top-Städte für Maler und Lackierer Jobs
Maler und Lackierer Jobs in der Nähe findest du deutschlandweit — doch einige Metropolen und Regionen stechen 2026 besonders hervor. Hier ein Überblick der nachgefragtesten Standorte und was sie auszeichnet:
Die wichtigsten Städte im Check
- Maler und Lackierer Jobs Berlin: Die Hauptstadt boomt beim Altbausanierung und Neubau. Besonders gefragt: Fachkräfte mit Erfahrung in Stuckateurarbeiten und Innenausbau.
- Maler und Lackierer Jobs Hamburg: Größter Hafen Deutschlands, starke Industrie — hier werden auch Fahrzeuglackierer und Korrosionsschutz-Spezialisten gesucht.
- Maler und Lackierer Jobs Frankfurt am Main: Viele Hochbauprojekte und Bürogebäudesanierungen sorgen für konstante Nachfrage. Gutes Gehaltsniveau.
- Maler und Lackierer Jobs München: Hohe Lebenshaltungskosten, aber auch top Gehälter. Abteilungsleiter-Stellen mit attraktiven Paketen sind hier keine Seltenheit.
- Maler und Lackierer Jobs Bremen: Solide Nachfrage, besonders im Wohnungsbau und bei kommunalen Betrieben.
- Maler und Lackierer Jobs Kassel, Bielefeld und Aachen: Mittelgroße Städte mit stabiler Auftragslage — oft weniger Konkurrenz unter Bewerbern als in Großstädten.
Wer flexibel ist, findet über Meistertreff auch ungewöhnlichere Stellen — zum Beispiel als Abteilungsleiter Maler in Santa Ponsa auf Mallorca. Solche Auslandsstellen bieten tolle Erfahrungen und oft steuerfreie Zulagen.
Karriere und Aufstieg im Malerhandwerk
Im Malerhandwerk gibt es klare Karrierestufen — und wer ambitioniert ist, kann schnell Verantwortung übernehmen. Maler und Lackierer Jobs bieten 2026 mehr Aufstiegsmöglichkeiten denn je, weil erfahrene Führungskräfte fehlen.
Typischer Karrierepfad im Überblick
- Ausbildung zum Maler und Lackierer (3 Jahre): Grundstein für alles. Du lernst Untergrundbehandlung, Beschichtungstechnik, Farbgestaltung und Arbeitssicherheit.
- Gesellenbrief und erste Berufsjahre: Nach der Abschlussprüfung sammelst du Praxiserfahrung auf verschiedenen Baustellen und in unterschiedlichen Fachbereichen.
- Spezialisierung: Wähle eine Fachrichtung — z. B. Fahrzeuglackierung, Denkmalpflege oder Trockenbau/Stuckateur — und mache dich zum gefragten Experten.
- Arbeitsgruppenleiter: Mit 3–5 Jahren Erfahrung übernimmst du Verantwortung für ein kleines Team, koordinierst Abläufe und bist Ansprechpartner auf der Baustelle.
- Abteilungsleiter Maler: Du führst größere Teams, planst Projekte und bist direkt an der Kalkulation beteiligt. Hier greifen viele Betriebe auf Meistertreff für ihre Stellenausschreibungen zurück.
- Meisterprüfung: Der Meisterbrief öffnet dir die Tür zur Selbstständigkeit und zum Ausbilden von Lehrlingen. Er ist nach wie vor der Goldstandard im Malerhandwerk.
- Selbstständigkeit oder Geschäftsführung: Mit Meisterbrief und Erfahrung kannst du deinen eigenen Betrieb gründen oder als technischer Leiter in einem größeren Unternehmen arbeiten.
Passend dazu haben wir auf Meistertreff einen ausführlichen Artikel zum Thema Handwerk Jobs Fachkraft Stellenmarkt 2026, der dir zeigt, wie der Markt für Fachkräfte in verschiedenen Gewerken aufgestellt ist.

So bewirbst du dich erfolgreich auf Maler und Lackierer Jobs
Eine gute Bewerbung im Malerhandwerk ist keine Wissenschaft — aber es gibt ein paar Punkte, die den Unterschied machen. Handwerksbetriebe legen Wert auf Direktheit, konkrete Erfahrungen und Zuverlässigkeit.
Checkliste: Bewerbung als Maler und Lackierer
- Gesellenbrief / Ausbildungszeugnis bereithalten: Ohne Nachweis deiner abgeschlossenen Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk kommt die Bewerbung kaum in die engere Auswahl.
- Praxisreferenzen nennen: Nenne konkrete Projekte — Fassadengestaltung, Innenraumgestaltung, Lackierarbeiten an Fahrzeugen — und beschreibe kurz deinen Beitrag.
- Spezialisierungen hervorheben: Hast du Erfahrung im Bereich Stuckateur, Trockenbau oder Denkmalpflege? Schreib es rein — das hebt dich ab.
- Führerschein und Mobilität erwähnen: Viele Betriebe setzen Mobilität voraus, besonders wenn du auf verschiedenen Baustellen eingesetzt wirst.
- Anschreiben kurz und knackig halten: Kein Roman — zwei bis drei Absätze reichen. Erkläre, warum du zum Betrieb passt, nicht nur, was du kannst.
- Lückenloser Lebenslauf: Zeiträume ohne Erklärung fallen auf. Praktika, Weiterbildungen oder auch Elternzeit kurz erläutern.
- Gehaltsvorstellung realistisch ansetzen: Orientiere dich an den Tarifverträgen und den regionalen Gehaltsstufen — zu hohe oder zu niedrige Forderungen schrecken Betriebe ab.
Wo Maler und Lackierer Jobs in der Nähe finden?
Neben lokalen Jobbörsen und der Agentur für Arbeit lohnt sich ein Blick auf spezialisierte Handwerksportale. Auf Meistertreff findest du gezielt Stellen im Malerhandwerk — von der klassischen Gesellenstelle bis zum Abteilungsleiter. Der Vorteil: Die Stellenangebote stammen direkt von Handwerksbetrieben, die wissen, was sie suchen. Kein Headhunter-Sprech, keine generischen Ausschreibungen.
Weitere Tipps zum Finden von Handwerksstellen findest du in unserem Artikel Handwerk Jobs Stellenanzeigen 2026.
Häufig gestellte Fragen
Was verdient ein Maler und Lackierer 2026?
Als Geselle mit Berufseinsteiger-Erfahrung liegt das Gehalt 2026 je nach Region bei etwa 2.200 bis 2.800 € brutto im Monat. Mit mehreren Jahren Berufserfahrung oder einer Führungsposition als Arbeitsgruppenleiter sind 3.000 bis 3.800 € möglich. Malermeister verdienen im Angestelltenverhältnis oft 3.500 bis 4.500 € — als Selbstständige auch deutlich mehr. Grundlage bilden die Tarifverträge des Malerhandwerks sowie der allgemeine Bau-Mindestlohn.
Welche Städte bieten die besten Maler und Lackierer Jobs?
Besonders viele offene Stellen gibt es 2026 in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main und München. Auch mittelgroße Städte wie Kassel, Bielefeld, Aachen und Bremen haben eine stabile Nachfrage — und oft weniger Konkurrenz unter Bewerbern. Wer flexibel ist, kann auch Stellen im Ausland in Betracht ziehen, z. B. auf Mallorca.
Brauche ich einen Meisterbrief für Maler und Lackierer Jobs?
Nein, für die meisten Gesellen- und Fachkräfte-Stellen reicht der Gesellenbrief. Für eine Stelle als Abteilungsleiter oder Arbeitsgruppenleiter wird er häufig bevorzugt, ist aber nicht immer Pflicht. Für die Selbstständigkeit und das Ausbilden von Lehrlingen ist der Meisterbrief im Malerhandwerk jedoch weiterhin erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen Maler und Lackierer und Fahrzeuglackierer?
Maler und Lackierer arbeiten hauptsächlich an Gebäuden, Fassaden und Innenräumen. Fahrzeuglackierer spezialisieren sich auf Kraftfahrzeuge und arbeiten in Kfz-Werkstätten oder Lackierbetrieben. Beide Berufe haben eine eigene Ausbildung, teilen aber viele Grundkenntnisse in Beschichtungs- und Oberflächentechnik.
Wie finde ich Maler und Lackierer Jobs in der Nähe?
Am schnellsten geht es über spezialisierte Handwerksportale wie Meistertreff, die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit sowie die Lehrstellenbörse der Handwerkskammern. Auch direkte Anfragen bei lokalen Malerbetrieben sind erfolgversprechend — viele Stellen werden gar nicht erst öffentlich ausgeschrieben.
Quellen und Stand
Die in diesem Artikel genannten Gehaltsspannen und Marktdaten basieren auf folgenden Primärquellen (Stand: 2026):
- Zentralverband Deutsches Malerhandwerk (ZDM) — Branchendaten, Betriebsstatistiken und Tarifinfos für das Malerhandwerk.
- Statistisches Bundesamt (Destatis) — Beschäftigungs- und Verdienststatistiken für das Baugewerbe und verwandte Handwerksberufe.
- Bundesagentur für Arbeit — Entgeltatlas und Fachkräfteengpassanalyse für Maler und Lackierer.
Hinweis: Gehaltsbänder sind Richtwerte und können je nach Betrieb, Tarifbindung, Region und individueller Qualifikation abweichen. Der Artikel ersetzt keine individuelle Beratung durch die Handwerkskammer oder einen Rechtsanwalt.
Fazit: Maler und Lackierer Jobs 2026 — jetzt ist die beste Zeit
Der Markt für Maler und Lackierer Jobs ist 2026 so stark wie lange nicht. Ob du als Geselle in Hamburg oder Berlin einsteigen, als Arbeitsgruppenleiter in München aufsteigen oder als Abteilungsleiter in einer mittelgroßen Stadt wie Kassel oder Bielefeld durchstarten willst — die Chancen stehen gut. Entscheidend ist, dass du weißt, was du kannst, was du willst und wie du dich richtig präsentierst. Nutze die Möglichkeiten, die dir der Markt bietet — und such dir den Betrieb, der zu dir passt, nicht umgekehrt.
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